Cloud-Rückholung
Kontrolliert zurück auf eigene Server.
Steigende Cloud-Rechnungen, CLOUD Act, Abhängigkeit von einem Anbieter: Es gibt gute Gründe, Workloads zurückzuholen. Und es gibt gute Gründe, das geplant zu tun statt überstürzt.
Cloud-Rückholung (Cloud-Repatriation) heißt, Workloads aus US-Hyperscalern zurück auf eigene oder europäische Infrastruktur zu holen — analysiert, priorisiert und schrittweise, ohne den Betrieb zu unterbrechen.
Wie ich dabei helfe
- Nüchterne Analyse: Was lohnt sich zurückzuholen — und was nicht?
- Exit-Plan je Workload: Daten, Abhängigkeiten, Reihenfolge
- Ziel-Infrastruktur: eigene Server oder EU-Hosting, passend dimensioniert
- Migration auf offene Alternativen statt eins-zu-eins-Kopie des Lock-ins
- Anschließender Betrieb: Updates, Backups, Monitoring aus einer Hand
So läuft’s ab
Erstgespräch
Kostenlos: Was läuft wo, was kostet es, was stört euch daran?
Analyse
Welche Workloads sich lohnen — mit ehrlichem „das lieber nicht“.
Pilot
Ein überschaubarer Workload zuerst. Klappt der Umzug, wissen wir, wie der Rest geht.
Schrittweise Migration
Workload für Workload, ohne Big Bang und ohne Downtime-Wochenenden.
Bereit für eigene Infrastruktur?
Die Selfhosting-Readiness-Checkliste zeigt, was ihr für den Betrieb auf eigenen Servern braucht.
Zur Checkliste →Ehrlichkeit vorweg
Nicht alles gehört zurückgeholt. Die meisten Unternehmen holen gezielt einzelne Workloads zurück statt der kompletten Cloud — nur 8–9 % planen die vollständige Rückholung (IDC, 2024). Genau deshalb beginnt das Ganze mit einer Analyse und nicht mit einem Umzugswagen.
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Cloud-Rückholung überhaupt? +
Oft für einzelne Workloads: stabile Lasten mit hohen laufenden Kosten, Daten mit Souveränitätsanforderungen, Dienste mit Egress-Falle. Selten für alles — deshalb wird zuerst analysiert, dann migriert.
Womit fängt man an? +
Mit einer Bestandsaufnahme: Was läuft wo, was kostet es wirklich, wo bestehen Abhängigkeiten? Danach ein Pilot-Workload — überschaubar, mit klarem Erfolgskriterium.
Wie lange dauert so etwas? +
Hängt von Umfang und Abhängigkeiten ab — seriös lässt sich das erst nach der Analyse sagen. Der Pilot liefert die realistische Grundlage für den Rest.
Muss danach alles auf eigenen Servern laufen? +
Nein. Häufig ist das Ergebnis ein Mix: einzelne Dienste bei europäischen Anbietern, anderes im eigenen Haus, manches bleibt. Entscheidend ist, dass ihr wieder wählen könnt.
Aus dem Blog
CLOUD Act trotz EU-Region: das ist keine Souveränität
Der CLOUD Act gilt auch für AWS-Server in Frankfurt: US-Behörden können auf Daten in der EU-Region zugreifen. Warum EU-Server allein keine Souveränität sind.
EU Data Act: Cloud-Anbieter wechseln ohne Lock-in
Der Data Act gibt dir das Recht, deinen Cloud-Anbieter leichter zu wechseln. Was drinsteht — und warum Open Source das Lock-in-Problem von vornherein umgeht.
Microsoft 365 Alternativen: DSGVO-konform arbeiten
Nextcloud, Mailcow, Collabora & Co.: europäische Open-Source-Alternativen zu Microsoft 365 — und warum die DSK den DSGVO-Einsatz seit Jahren anzweifelt.
Cloud-Rechnung zu hoch, Abhängigkeit zu groß?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob sich eine Rückholung für euch rechnet.